Danke an unsere Hunde,
die in der vergangenen Saison wirklich unglaublich viel lei- sten mussten.
Alle unten erwähnten Teammitglieder sind insgesamt in der Saison 2003/2004 fast
2000 Kilometer gelaufen.
Rick hat bei jedem Training und bei jedem
Rennen (außer in Schöneck) sein Team zuverlässig und sicher angeführt. Auch wenn
ihm seine 9 Jahre sicher schon in den Knochen stecken, hat er gezeigt, dass er
längst nicht zum alten Eisen gehört, sondern durchaus den "jungen Wilden"
noch was beibringen kann. Er wird nächste Saison nicht mehr mitlaufen und
seinen wohlverdienten Ruhestand antreten, wird mein Oldie-Team anführen,
wenn ich "just for fun" durch den Oberpfälzer Wald toure und den
Nachwuchs anlernen. Ein würdevoller Ausstieg aus dem aktiven Rennsport für einen
wirklich außergewöhnlichen Leithund.
Danke Rick, dass du dein Team und deinen Musher immer sicher ans Ziel gebracht
hast.
Lukka hat in ihrer zweiten Saison bewiesen,
dass sie eine tolle Hündin ist. Sie ist inzwischen eine kommandosichere
und zuverlässige Leaderin geworden, immer ansprechbar und immer leistungsbereit.
Bei keinem Lauf, weder Training noch Rennen, hat sie geschwächelt; sie hat
immer ihr Bestes gegeben, obwohl sie sich im Sommer kaum erholen konnte,
da sie einen Wurf aufziehen musste. Lukka lief neben Rick in dieser Saison
bei der Trans Thüringia 120 km im Lead, die Deutsche Meisterschaft in Schöneck
100 km (5. Platz) und bei der Bayerischen Meisterschaft 76 km (2. Platz),
sowie bei einem 3-Tages-Sprintrennen in Bad Mitterndorf 54 km (2. Platz).
Frostie war das jüngste Teammitglied,
gerade mal 19 Monate alt lief sie die Trans Thüringia ohne Schwäche zu zeigen,
ohne müde zu werden und ohne die Motivation zu verlieren. Selbst nach 50 Kilometern
freute sie sich und wedelte mit dem Schwanz, wenn man sie ansprach. Frostie ist
jedes Training und alle Rennen (außer Oberhof, da war sie läufig) gelaufen
und hat in ihrem jungen Alter eine hervorragende Leistung gezeigt. Wir hoffen,
dass sie die zukünftige Partnerin von Lukka wird und genauso tempe- ramentvoll
als Leaderin ist, wie es ihrem Wesen entspricht.
Henry der nie müde wird und nie schlecht
gelaunt ist, der immer hüpft und weiter will, egal wie lange man schon unterwegs
ist. Auch wenn er Tiefschnee auf den Tod nicht ausstehen kann (wahrscheinlich
weil er in Haidmühle einmal so tief eingesunken ist, daß er verschwunden
war), hat er sich immer tapfer durchgebissen. Ich bin besonders stolz auf ihn,
dass er bei der Trans-Thüringia 60 km neben Rick vorne lief und den von ihm ungeliebten
Job trotzdem sehr gut gemacht hat.
Beauty-Jean ist ein ruhiger, angenehmer,
unauffälliger Teamdog mit konstanter und kontinuierlicher Leistung. Sie arbeitet
immer extrem hart und ausdauernd und hat niemals Schwäche gezeigt. Auf dem Trail
schaut sie weder nach rechts noch nach links, sondern ist immer hochkonzentriert.
Charly, der nach unzähligen Siegen mit
und für Detlef Oyen beim Alpentrail, EM, DM, WM und allen möglichen anderen
Rennen wohl die meiste Erfahrung in unserem Team hatte. Er hat immer sehr
hart gearbeitet und zusammen mit seinem Wheel-Partner für den nötigen Druck von
hinten gesorgt. Charly wird in der nächsten Saison ebenfalls aus dem Rennteam
ausscheiden und mein Oldie-Team er- gänzen.
Zodiak Wheelpartner von Charly, mit der
Gleichmütigkeit eines Büffels und ungeheuerem Arbeitswillen zieht er den
Schlitten und alles was darin und darauf ist soweit die Füße tragen. Er kann es
leider auf den Tod nicht ausstehen, wenn ihm ein überholender Hund zu nahe kommt
und wir konnten es ihm noch nicht abgewöhnen, dann nicht zu knurren oder
zu drohen. Aber wir arbeiten daran... denn er ist ein wichtiges Teammitglied und
für die Berganstiege unerlässlich.
Danke an die erfahrenen Musher, die uns Antworten auf unserer
Fragen und geduldig Trainingstips gegeben haben.
Danke an die Leute, die dafür beigetragen haben, dass
es eine schöne Saison mit bleibenden Erinnerungen wurde.