An dieser Stelle der Hinweis:
Zwinger mit Rennlinien haben womöglich keine Hunde mit Ausstellungstiteln,
aber zumindest einheitliche Zwinger- namen und Linien, die man durch Generationen
zurück- verfolgen kann. Bei diesen Hunden fragt man am Besten nach, auf welchen
Rennen die Arbeits- und Leistungs- nachweise erreicht wurden, was die Hunde und
ihre Vor- fahren leisten konnten, was für Rennen diese gelaufen sind!
Wird der Hund als "Schlittenhund" tituliert, nur weil sein Besitzer
ein- oder zweimal die Woche wenige Kilometer mit einem Trainingswagen fährt, sind
sie nicht bei einem leistungsorientierten seriösen Züchter gelandet.
Leistungsorientierte seriöse Züchter nehmen mit ihren Hunden an Schlittenhunderennen
oder Touren mit dem Schlitten teil.
Bedenken Sie, dass es unseriös ist, wenn "Züchter" damit werben "Allrounder"
zu züchten.
Der Siberian Husky ist ein Arbeitshund!
Wirbt jemand damit, dass seine Hunde "alles können" (Agilitychampion,
Fallschirmspringen, Rettungshunde- prüfung, usw) lügt er! Sicher gibt es den einen
oder anderen Siberian Husky der dies kann, aber es darf nicht das seriöse Zuchtziel
sein!
Nur "Papierkram"?
Nur mit Hunden die Papiere von einem FCI-Zuchtverein (in Deutschland dem VDH angeschlossen)
darf man an rein- rassigen Schlittenhunderennen teilnehmen. Das gilt auch für
Hundeausstellungen der FCI (nationale Schauen, inter- nationale Schauen, CACIB,
Welthundeausstellung, usw.)
In Deutschland gibt es für Siberian Huskies nur zwei Zucht- vereine die dem VDH
und der FCI angeschlossen sind:
- Der SHC - Siberian Husky Club Deutschland e. V.
- Der DCNH - Deutscher Club Nordischer Hunde e. V.
Alle anderen Papiere werden von so genannten "Dissidenz- vereinen" ausgestellt.
Diese Vereine betreuen niemals nur eine oder wenige Rassen und ihre individuellen
Bedürf- nisse, sondern stellen Papiere für jede Rasse aus. Meistens werden nicht
einmal die obligaten Gesundheitsunter- suchungen gefordert, oder die Züchter und
Zuchtstätten überprüft.
Andere Dinge, die zu beachten wären
Details zu einzelnen Hunden auf einer Züchterseite können ebenso aussagekräftige
Informationen beinhalten. Wenn man diese liest, sollte man genau auf Dinge wie
Alter und Anzahl der Zuchtakte achten. Sollte z.B. eine Hündin 2,5 Jahre alt sein
und bereits zwei Würfe haben, ist anzunehmen, dass der erste Wurf zu früh stattgefunden
hat. Moralische Züchter werden nicht mit einem Hund vor dem Alter von 18 Monaten
züchten, da vorher die Hüften nicht adäquat beurteilt werden können und der Hund
im Schnitt noch nicht die erforderliche körperliche Reife erreicht hat.
Man sollte auch auf das Verhältnis von Rüden zu Hündinnen im Zwinger achten und
wie viele Würfe diese Rüden gemacht haben. Oftmals haben unmoralische Züchter
ein bis drei Rüden und dazu einen ganzen Harem von Hündinnen, so dass jeder Rüde
problemlos mehrere Hündinnen belegen kann. Häufig ist ein Rüde der Vater mehrerer
erwarteter oder schon liegender Würfe. Das ist ein Zeichen, dass der Züchter nicht
darauf achtet, dass der Rüde genetisch zur Hündin passt, sondern nur daran interessiert
ist, wie viele produziert und verkauft werden können.